„Spaß an Ungewöhnlichem“

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So beschrieb Fr. Greune das Projekt OM. Wie das Deutschlandfinale am LMG war und warum Omer (OM-Teilnehmer) nicht nur Spaß an Ungewöhnlichem haben, lest ihr hier:

Ideenfabrik – dies lasen alle, die am 1. und 2 März gespannt das Deutschlandfinale des Kreativwettebwerbs „Odyssey of the Mind“ (OM) am LMG verfolgten. Und hinterher war auch klar, warum. Ob nicht enden wollende Museumsbesuche, Retter in der Not, gelangweilte Könige, Rotkäppchen mal anders oder Fahrprüfungen ganz ungewöhnlicher Sorte – für jeden war etwas dabei.
Doch nicht nur die vielen kreativen Ideen wurden von den Zuschauern gelobt, sondern auch die mit viel Liebe zum Detail gebauten Kulissen und geschneiderten Kostüme begeisterten das Publikum.
OM sei aber nicht nur das Deutschlandfinale und der Wettbewerb, meint Fr. Greune, die OM seit 22 Jahren kennt und begleitet. Da gehöre noch viel mehr dazu. Vor allem stelle OM ein Gewinn in sprachlicher Hinsicht dar. Man müsse sich nicht nur möglichst kreativ mit der komplexen Aufgabenstellung auseinandersetzen, sondern auch Englisch beherrschen, da OM ein internationaler Wettbewerb ist. So konnten alle Teams ihre Theaterstücke beim Deutschlandfinale auch auf englisch vorstellen.
Zusätzlich könnten die Teams sich sowohl in darstellerischer, künstlerischer oder technischer Hinsicht austesten. Introvertierte Leute haben die Möglichkeit mit OM „etwas für sich zu finden und bekommen neues Selbstbewusstsein“, meint Fr. Greune
Besonders dankbar ist sie den Eltern und ehemaligen SchülerInnen, die OM seit 15 Jahren am LMG begleiten, unterstützen und mitgestalten. „Man bekommt ganz viel zurück.“ Mit einem Lächeln fügt sie hinzu: „OM ist schon wie ein Selbstläufer geworden.“
Wer kreativ ist, der braucht auch Energie zum Denken. Dies dachten sich wohl Kurse und Klassen sowie die Cafeteria. Sie kümmerten sich um das leibliche Wohl der Omer und Zuschauer, indem sie Bratwurst, Kaffee, Waffeln Kuchen und viele andere Köstlichkeiten anboten.
Doch zurück in die Turnhallen, in denen die Teams ihre Theaterstücke aufführen, die Spontawettbewerbe und das Auftakt- sowie Endprogramm stattfand.
Zum Schluss stand die Siegerehrung an. Das LMG war mit vier Teams vertreten, welche dreimal den 1. Platz und einmal den 2. Platz belegten. Damit haben sich Fr. Greunes Hoffnungen, dass die Teams des LMG gut abschneiden, mehr als erfüllt.
Die Sieger haben nun die Möglichkeit im Mai zur den World Finals nach Iowa zu fahren und dort OM in einer ganz anderen Größenordnung zu erleben. Ursprünglich stammt OM aus den USA und hat dort einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland.
Darüber hinaus können alle anderen Teams zum Eurofest in der Slowakei fahren, um dort auf andere europäische Teams zu treffen.
Alles in allem ist das Deutschlandfinale sehr gut gelungen. Nicht nur das LMG präsentierte sich gut, auch hofft Fr. Greune, dass durch das Ereignis am LMG nächstes Jahr ein oder zwei Ideenfabriken mehr an diesem Projekt teilnehmen…

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