Antikenmuseen in der Aula

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In der Aula ist seit kurzem eine Ausstellung der 11.Jahrgansstufe zu sehen.
Ausgestellt sind moderne Antikenmuseen, welche der EK von Fr. Gutsche selbst entworfen und gebaut hat.
Dazu beschäftigte sich der Kurs erst einmal mit modernen Baustilen. Vom Bauhaus über Expressionismus bis hin zum Dekonstruktivismus war alles dabei.
Als nächstes sollten Inspirationen zu den Themen „Museum“ und „antikes Griechenland“ gefunden werden. Dafür trug der Kurs Bildmaterial zusammen. Teile davon sind als Transparente in der Ausstellung zu sehen.
Zusätzlich beschäftigte sich der Kurs noch mit der traditionellen Bauweise eines antiken griechischen Tempels. Als besonders inspirierend wurden die Säulen erachtet.
Mit den Ideen aus den Inspirationen des Bildmaterial und dem Tempel sollte der Kurs nun Skizzen von Antikenmuseen entwerfen und diese überarbeiten. Dabei stelle sich heraus, dass man zwar eine Menge Ideen hatte, sich aber nicht in Einzelheiten verlieren durfte.
Die Skizzen stellten nun die Grundlage für das eigentliche Bauen. Dafür verwendete der Kurs Modellbauplatten, sowie Plexiglas, durchsichtige Schläuche und andere kreative Materialien.
Mit der Zeit wuchsen die Modelle; teilweise höher, als eigentlich gedacht. Doch das störte bei der folgenden Auswertung niemanden. Dabei stellte sich heraus, dass viele Ideen und Gedanken im Unterbewusstsein in das Modell eingeflossen sind. Diese zu benennen, was gar nicht so einfach.
Auch fand der Kurs heraus, dass die einzelnen Gruppen sehr unterschiedlich an die Aufgabe herangegangen sind – auch dies wieder im Unterbewusstsein.
Einerseits wird die Funktion eines Museums durch die Modelle thematisiert. Bei mehreren Modellen findet man das „Eintauchen“ in die Antike und das „Auftauchen“ in die jetzige Zeit.
Andererseits wurde der Einfluss der Antike auf die heutige Zeit dargestellt. Nicht nur die Verdrängung der Sichtweise auf die Antike mit der Zeit, sondern auch das „Platzfinden“ der Antike in der heutigen Zeit, wurden mit den Modellen ausgedrückt.
Wem das zu kompliziert oder zu weit hergeholt ist, kann sich an den gefundenen Formen erfreuen.
Hinter einem Modell versucht der Kurs alle Eindrücke und Inspirationen festzuhalten, indem die dort hängenden Transparente mit Worte wie „Schublade“, „Schiff“ oder „Tempel“ beschrieben wurden.
Alles in allem stellte sich wieder einmal mehr heraus, dass Kunst im Unterbewusstsein passiert und es schwer ist, das Gedachte in Worte zu fassen.

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