Walt Disney

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Wie ein kleiner, aus armen Verhältnissen stammender Junge aus Chicago zu einem der beliebtesten und berühmtesten Männern der Welt wurde:

Walt Disney

Walt Disney

Dieser kleine Junge wurde am 5. Dezember 1901 in Chicago geboren. Er wuchs mit seinen vier Geschwistern auf einer Farm auf, wo er fleißig mithelfen musste. Der Vater hatte seine eigene Methode, die Kinder zur Gehorsamkeit zu zwingen. Er schlug sie. Da dieser kleine Junge sehr fantasievoll war, versuchte er oft seinem Alltag zu entkommen und tauchte in seine eigene Welt ein. Er war schon in seiner Kindheit ein sehr begabter Zeichner. Natürlich billigten dies seine Eltern nicht und deshalb versuchte sein Vater ihn mit Arbeit zu beschäftigen. Als 15-jähriger verließ er die Schule und besuchte die Kunstakademie in Chicago. Als er 1919 von seiner Europareise von Paris zurückkehrte, war er fest entschlossen Künstler zu werden. Er lernte kurze Zeit danach den Künstler Ub Iwerks kennen, mit dem er seinen ersten Zeichentrickfilm produzierte. Dies war der Anfang eines Lebensweges, der von vielen, vielen Tiefen, mehrere Höhen und einem riesen Aufgebot an Hoffung geprägt war. Nach kleinen Schritten und erfolgreichen Ideen war zweifellos der Grundstein zu dem Unternehmen, des nun jungen Mannes, der Erfolg von Steamboad Willi. Der erste abendfüllende Spielfilm war Schneewittchen. Für die Realisierung  waren 570 Zeichner vier Jahre lang beschäftigt. Der Film wurde ein Blockbuster und wurde in 46 Ländern gespielt. 1938 erhielt der Produzent eine Spezial-Oscar: Eine große Statue und sieben kleine Zwerge-Oscars. Einen Ehrenoscar bekam er auch für seine ersten Film mit Stereo-Ton namens Fantasia. Den Film, der bekannt unter Bambi wurde, ist wahrscheinlich der aufwendigste Zeichentrickfilm, der zu seiner Zeit auch am meisten verehrt wurde. Der Film wurde deshalb so beliebt, weil er echt wirkte. Dafür hatte man den Bewegungablauf der Hauptfiguren genau studiert. Junge Hirsche, Kaninchen und Stinktiere wurden genau beobachtet, deren Bewegungen wurden analysiert und auf Papier fest gehalten. Das Ergebnis aus diesen sechs Jahren studieren, analysieren und aufschreiben war überwältigend. Jahre danach, nach unzähligen Gesprächen mit über 300 Banken und einer Stiftung von 17 Millionen Dollar, wurde ein Projekt gestartet, welches Spaß für die ganze Familie bedeuten sollte. Es sollte allen Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Bei der Eröffnung ging zwar einiges schief, wie ein Stromausfall, eine kaputte Gasleitung und Menschen, die auf dem frischen Asphalt kleben blieben, doch das konnte die Amerikaner nicht erschüttern. Zwei Jahre darauf konnte der Park schon seinen 10 Millionsten Besucher begrüßen.

Im Jahr 1966 wurde bei diesem großartigem Mann Lungenkrebs diagnostiziert. Kurze Zeit darauf verschlechterte sich sein Gesundheitszustand massiv. Zwei Wochen später am 15. Dezember 1966 hörte sein Herz auf zu schlagen.

Wie er schon sagte:  „Alle Träume können wahr werden – wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen“

Schon allein der Glaube kann, wie man sieht, auch Berge verrücken. Mit weit mehr als 800 verschiedenen Preisen und Auszeichnungen, die er zu seinen Lebzeiten und später erhielt, ist Walt Disney eine der häufigsten ausgezeichneten Persönlichkeiten in der Geschichte der Menschheit. Mit 26 Oscars und weitere 37 Oscar Nominierungen ist er ebenso der am häufigsten mit einem Preis ausgezeichnete Filmproduzent.

Und so endet das aufregende Leben eines fantasievollen Mannes, der niemals seinen Glauben an seine Träume verlor. Dieser großartige Mann geht in die Geschichte ein als der Erfinder der Zeichentrickfilme.

Ronja Kusch, Ella Wietheger und Nina Reinberger
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