Exkursion zur Humboldt-Universität zu Berlin

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Das Alphabet der Gebärdensprache

Das Alphabet der Gebärdensprache

Am 30.09.2015 besuchte die Klasse 9a des Lise-Meitner-Gymnasiums Falkensee den Fachbereich Gebärdensprach- und Audiopädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin.
Nach der Ankunft in der Ziegelstraße 5-9 wurden uns Informationen über die Brüder Humboldt und die Universität gegeben. Im Anschluss folgte ein Quiz über das Leben gehörloser und schwerhöriger Menschen, das eine taube Kollegin moderierte.
Nach einer kurzen Pause durfte die Klasse etwas über die Geschichte der Gebärdensprache erfahren.
Anschließend  zum theoretischen Teil folgte der praktische. Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt, die von gehörlosen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterrichtet wurden. Als erstes lernten wir das Fingeralphabet. Mithilfe dieser Grundlagen wurde in Paaren geübt zu fragen, wie man heißt und dann zu antworten. Die Klasse erlernte spielerisch außerdem verschiedene Vokabeln und Zahlen.
Damit die Schülerinnen und Schüler auch gut mit den gehörlosen Kolleginnen und Kollegen kommunizieren konnten, wurde die ganze Exkursion von sehr beeindruckenden Dolmetschern begleitet.
Dieser Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jeder hat einen tollen Eindruck in die Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen bekommen.
Wenn man sich also fragt: Was ist Gebärdensprache? Wie gestaltet sich der Alltag Gehörloser? Warum war die Gebärdensprache so lange in Schulen verboten? usw., dann ist diese Exkursion genau das Richtige.

Ella Wietheger

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