Interview: Herr Müller

0

Hier folgt ein weiteres Interview. Dieses Mal mit dem Geo-,WAT-,Sport- und Informatiklehrer Herrn Müller! Wenn Ihr gute Fragen an die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule habt, dann schreibt sie doch unten in die Kommentare und vielleicht bringen wir sie dann in unsere nächsten Interviews ein!

SZ: Wollten Sie schon immer Lehrer werden?

H. Müller: Seit der 11./12. Jahrgangsstufe wollte ich auf jeden Fall in Richtung Erziehung in Verbindung mit Sport gehen. Aber das Lehramt als Ziel habe ich mir erst nach dem Abitur wirklich fest überlegt. Also der Gedanke war schon immer da, aber ich habe mich dann erst nach dem Abitur festgelegt.

SZ: Was war früher Ihr Lieblingsfach?

H. Müller: Sport!

SZ: Was hatten Sie früher für eine Note in Sport und Geografie auf dem Zeugnis?

H. Müller: In Sport eine 1 und Geo war immer zwischen 1 und 2.

SZ: Nennen Sie eine Stärke und eine Schwäche die Sie haben!

H. Müller: Meine Stärke ist, denke ich mal, (überlegt) Lernprozesse zu initiieren, diese vielschichtig zu verknüpfen und schülerorientiert medial aufzuarbeiten, also kurz um: viele Anforderungen, auch über den bloßen Lernstoff hinaus, miteinander zu verknüpfen und trotzdem noch verständlich für euch Schüler darzubieten. Und meine Schwäche ist vielleicht manchmal, dass ich ab und zu viel erwarte.

SZ: Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Lehrer aus?

H. Müller: Ein guter Lehrer sollte verständnisvoll gegenüber den Schülern sein und eigentlich nicht abgehoben sein (lacht) und nicht der „King“ der Klasse, der Schule, des Lernraums sein wollen, sondern gewissermaßen einen Partner für das Lernen darstellen und die Schüler da optimal unterstützen. Das ist für mich ein optimaler Lehrer!

SZ: Denken Sie, Sie sind so ein optimaler Lehrer?

H. Müller: Ich glaube nicht, dass ich ein optimaler Lehrer bin. Die gibt es wahrscheinlich so gar nicht oder nur im Labor. Aber ich versuche natürlich immer, mich selber noch mal zu reflektieren und mich da stetig zu verbessern. Das ist immer so mein eigener Ansporn, deswegen will ich auch immer viel Rückmeldung bekommen und versuchen, das dann anzupassen.

SZ: Wie stellen Sie sich eine gute Klasse vor?

H. Müller: Eine gute Klasse ist wissbegierig, sie hat Lust auf Schule und hat Spaß am Lernen.

SZ: Wie sieht eine perfekte Unterrichtsstunde aus?

H. Müller: Eine perfekte Unterrichtsstunde sollte in meinen Augen sein, dass sie für die Schüler verständlich ist, also transparent, dass sie genau sehen was heute passiert, was vielleicht auch über die Stunde hinaus mit dem Wissenszuwachs passieren soll und wie das alles im Zusammenhang steht, also die einzelne Stunde in mehreren Stunden und diese mehreren Stunden in der ganzen Entwicklung.

SZ: Welchen Abiturdurchschnitt hatten Sie?

H. Müller: Es war ein guter Durchschnitt.

SZ: Wenn Sie eine Sache im brandenburgischen Schulsystem ändern könnten, welche wäre das?

H.Müller: (überlegt) Ich würde, glaube ich, versuchen, dass mehr Gelder bereitgestellt werden für verschiedene Fahrten, die über das Spektrum des Unterrichtsraums hinausgehen. Das man mehr unternimmt, gerade in Sport zum Beispiel Skifahrten, Kanulager, oder im Fach WAT, dass man da mehr in die Firmen hineinkommen könnte. Das ist öfter auf Grund der rechtlichen Vorlagen sehr eingegrenzt. Das würde ich mir vielleicht wünschen.

SZ: Vielen Dank!

 

Ella Wietheger & Ronja Kusch

Share.

About Author

Comments are closed.