Einmal Politiker spielen

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Es ist 11 Uhr am 13. Dezember als der Grundkurs für Politische Bildung das Bundesratsgebäude betritt. Erster Halt: Die Wandelhalle, ein für Pressemitteilungen erbauter Saal mit einem Kunstwerk der besonderen Art: Durch drei kreisrunde Öffnungen in der Decke ragen fast schon bedrohlich anmutende Metallstäbe, Repräsentanten der drei Staatsgewalten. Wann immer jemand die Halle betritt, beginnen die Stäbe sich zu bewegen, angetrieben vom Volk.

Danach geht es weiter in einen holzvertäfelten Raum, in dem der Kurs eine Ratssitzung simulieren darf. Hier soll über einen Gesetzesvorschlag der Bundesregierung abgestimmt werden.

Das Thema: Sollte der Auto-Führerschein schon ab dem 16. Lebensjahr erhältlich sein? Die Meinungen gehen auseinander. Der Kurs wird eingeteilt in Präsidium, Bundesregierung und Bundesländervertreter. Nach einer Stunde und vielen Wortmeldungen der verschiedenen Ländervertreter kam der Bundesrat zu – keinem Ergebnis.

Wie uns mitgeteilt wird ist das gar kein unüblicher Ausgang einer solchen Sitzung, trotzdem irgendwie schade. Deshalb geht es erstmal in die Mittagspause zum Restaurant „Der Thüringer“. Zum Abschluss des Tages begeben wir uns zur Ländervertretung des Landes Brandenburg, welches sich das Gebäude mit dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern teilt. Dort erfahren wir von Elke Krüger einiges über die Aufgaben einer Landesvertretung und tauschen Erfahrungen und Pläne für die Zukunft aus.

Und so kehrten wir mit viel neuem Wissen und Werbegeschenken im Gepäck nach Falkensee zurück. Der Grundkurs Politische Bildung bedankt sich beim Bundesrat für diese wunderbare Gelegenheit und möchten es jedem, der sich für das Thema interessiert, weiterempfehlen.

 

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