Die Hockey-AG

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Hockey ist die erfolgreichste Mannschaftssportart in Deutschland und auch unsere Schule trägt ihren Teil dazu bei.

Mit der Hockey AG haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit auch außerhalb eines Vereins kostenlos den Sport zu erleben. Dafür trifft sich jeden Freitag um 15:30 Uhr eine Gruppe zum Hockeyspielen in der großen Sporthalle. Trainiert wird die Gruppe von Kerstin Weiß.

Wenn ihr auch mal bei der Hockey-AG teilnehmen wollt, könnt ihr gern mal vorbeischauen. Dafür benötigt ihr nur:

– feste Hallenschuhe,
– Schienbeinschoner (bitte keine vom Fußball, sondern bis unter die Knie),
– einen Mundschutz, den ihr bei Kerstin kaufen könnt.

Warum eigentlich Hockey spielen?

Für Jakob aus dem 11. Jg ist die Vielfalt des Sportes ausschlaggebend. Gerade als Abwehrspieler sei es besonders wichtig, dass man das Spiel im Blick behalte, um die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. „Will man den Ball zu früh abnehmen, kann der Angreifer ausweichen. Will man ihn zu spät abnehmen, ist der Angreifer schon zu nah am Tor.“

Wenn ihr noch mehr über die Hockey AG und die Trainerin Kerstin Weiß erfahren wollt, könnt ihr euch unser Interview mit ihr durchlesen:

Warum haben Sie die Hockey-AG gegründet?

Kerstin  W.: Ich habe früher selbst in Berlin-Spandau am Kant-Gymnasium in einer Hockey-AG mit dem Spielen angefangen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe dann angefangen, in einem Verein zu spielen. Irgendwann habe ich aufgehört und meine Tochter hat mit dem Hockeyspielen angefangen. Sie spielt beim TSV Falkensee. So wusste ich, dass es enorm viele Hockeyspieler vom TSV Falkensee auf dem LMG gibt, und ich hatte die Idee, eine Hockey-AG zu gründen.

SZ: Wann haben Sie angefangen, Hockey zu spielen?

Kerstin W.: Ich habe in der 7. Klasse mit dem Hockeyspielen angefangen.

SZ: Warum haben Sie mit dem Hockeyspielen angefangen?

Kerstin W.: Mein Vater ist Fußballer, war früher aber noch gegen Damenfußball. Da er immer gerne bei den Olympischen Spielen die Hockeyspiele gesehen hat, war er der Meinung, ich sollte als Mannschaftssport doch Hockey ausprobieren. Da dieser Sport dann auch in der Schule angeboten wurde, habe ich das ausprobiert und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

SZ: Was macht Ihnen am meisten Spaß beim Hockeyspielen?

Kerstin W.: Gute Frage…  Ich denke, es ist die Kombination aus einem Ball und einem Stock. Man muss Hände, Arme, Beine und den Kopf koordinieren, um Hockey spielen zu können. Es ist wirklich eine Sportart, die den ganzen Körper fordert. Trotzdem ist es eine sehr faire Sportart. Man hat nicht diesen Körperkontakt, den es zum Beispiel beim Handball gibt. Hockey kann auch sehr schön von Mädels und Jungen zusammen gespielt werden, über verschiedene Altersgruppen. Mir hat damals auch in der AG sehr gut gefallen, dass wirklich alle von der 7. Klasse bis hin zum Abiturienten dabei waren und das haben wir am LMG in der Hockey-AG auch.

SZ: Ist es das Schwierigste, den gesamten Körper zu koordinieren?

Kerstin W.: Ja!

SZ: Finden Sie, dass man das in anderen Sportarten auch so hat oder denken Sie, dass das einzigartig ist?

Kerstin W.: Ob das einzigartig ist, weiß ich nicht. Aber es ist halt schon das, was Hockey in meinen Augen besonders macht, dass man wirklich den ganzen Körper koordinieren muss. Dazu gehört die Schlägerhaltung, mit dem Schläger diesen kleinen Ball zu treffen und dann aber trotzdem als Mannschaftssportart miteinander zu spielen.

SZ: Was macht einen guten Hockeyspieler aus?

Kerstin W.: Es ist der Spaß. Man muss einfach Lust haben, diese Sportart zu betreiben, und dann kann es jeder.

SZ: Wie kann man den Hockeysport in Deutschland populärer machen oder wäre das überhaupt wünschenswert?

Kerstin W.: Natürlich wäre das wünschenswert, gerade jetzt nach den Olympischen Spielen kommt wieder so ein kleiner Boom. Da man halt sehen kann, wie erfolgreich die deutschen Mannschaften waren. Über die ganzen letzten Jahre sind immer beide Mannschaften, also Männer und Frauen, qualifiziert gewesen und brachten auch Medaillen mit nach Hause. Deshalb kommen dann immer mal wieder  Kinder zum Hockey, weil sie den Erfolg im Fernsehen gesehen haben. Die Hockeyhochburg in Deutschland  ist Hamburg, dort gibt es noch mehr Hockeyvereine als in Berlin. Aber auch in Berlin wird der Hockeysport immer größer. Wir haben in Berlin zwei Bundesligisten, wo mehr oder weniger jedes Wochenende hochklassiger Hockeysport gezeigt wird. Nur schade ist, dass da dann nur circa 300 bis 500 Zuschauer kommen.

SZ: Man müsste also mehr Werbung machen?

Kerstin W.: Ja, es müsste mehr Werbung gemacht werden und das versuche ich mit der Hockey-AG und diesem Interview.

SZ: Vielen Dank!

 

Til Kube und Ella Wietheger

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