Odyssey of the mind – Deutschlandfinale 2017

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„Odyssey oft the mind“ – Deutschlandfinale 2017

Am Samstag, den 4. März 2017 hatte das Lise-Meitner-Gymnasium-Falkensee die Ehre, Austragungsort vom Deutschlandfinale des Kreativwettbewerbs „odyssey of the mind“ zu sein.

Judges bei der Punktevergabe

Bei dem Kreativwettstreit ist es das Ziel, eine Problemstellung oder ein vorgegebenes Thema möglichst einfallsreich, künstlerisch und phantasievoll in einem Theaterstück darzustellen oder zu lösen. Dafür haben die verschiedenen Teams einige Monate Zeit, um sich Gedanken zum Thema zu machen, ein Bühnenbild zu erstellen und eine Geschichte zu entwickeln. Der zweite Teil des Wettbewerbs ist eine Spontanaufgabe, für die die Teams nur wenig Zeit haben.

Juroren bei der Befragung

 

Für die Juroren ist es am Ende besonders schwierig „in die Schuhe der Darsteller zu steigen“, um die Gedankengänge nachzuvollziehen und eine gerechte Bewertung zu treffen, da sie nur das Endresultat sehen. Daher findet vor der Bewertung noch eine Befragung mit den Protagonisten statt. Außerdem sei es manchmal nicht leicht „um die Ecke gedacht von nicht nachgedacht“ zu unterscheiden.

Das war an diesem Tag aber zum Glück nicht der Fall, wurde mir einstimmig versichert.

Schlüsselübergabe

Doch bevor es richtig losgehen konnte, gab es eine kurze Begrüßung mit der symbolischen Schlüsselübergabe. Mit ihr gibt die Schulleitung sozusagen die Schule in die Hände vom odyssey of the mind-Team und stellt ihnen alle Räumlichkeiten zur Verfügung.

Allerdings nur unter der Bedingung, dass nicht nur der Schlüssel, sondern auch die Schule unversehrt zurückgegeben wird.

 

Am Finale nahmen die besten 10 Teams aus ganz Berlin und Brandenburg teil. Sie bestehen aus 5-7 Schülern und einem Lehrer.  Vertreten waren unter anderem der Leonardo da Vinci Campus, das Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder und natürlich die Gastgeber des Lise-Meitner-Gymnasiums. Aber auch zwei Gastteams aus Frankreich und China sind extra für „odyssey of the mind“ angereist.

Grundschule Michendorf bei ihrer Aufführung

Die Teams, die ihre Problemstellung zum Schluss am besten gelöst haben, dürfen zu den großen „World- Finals“ in die USA fliegen.

Auch wenn die Teams aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt kommen und jedes auf seine Weise verschieden ist, sind sie sich bei „odyssey of the mind“ in einer Sache einig. Die Vielfalt des Wettbewerbs ist einfach einmalig. „Man weiß nie was als nächstes passiert“. Zudem sei es ein tolles Gefühl „im Team etwas Großes zu schaffen“.

Für das Team aus China war es der erste Aufenthalt in Deutschland. In den vier Tagen, die sie schon hier sind, konnten sie Berlin besuchen. Erstaunt hat das Team allerdings nicht etwa der Fernsehtrum oder die east-side-gallery, sondern die wohl extrem niedrigen Ticketpreise im Vergleich zu ihrer Heimat Peking.

 

LMG- 6 Flügel auf einen Streich

Rechts im Bild ist Gruppe A des Lise-Meitner-Gymnasiums „6 Flügel auf einen Streich“ während der Vorführung.

„Wenn das Grundgerüst ersteinmal steht, wird es nur noch einfacher“, erzählen sie mir bei einem kurzen Gespräch nach ihrem Auftritt. Außerdem sei es schön,  „das Kleinkind“ in sich selbst wiederzuentdecken. Ein Manko bleibt leider trotzdem noch. „Bei mir hat der Weckr heute morgen um 5:30 Uhr geklingelt und an einem Samstag ist das echt bitter!“, erzählte mir eine Teilnehmerin.

Ohne die Unterstützung von Herrn Durdel, Frau Reichelt und dem Technikteam hätte das Finale von OM nicht stattfinden können. Wenn es nach der Meinung von Herrn Durdel geht, wird das aber auch so bleiben: „Gerade in so undurchschaubaren und komplexen Zeiten ist Kreativität wichtiger denn je, um die großen Probleme unserer Zeit zu lösen. Odyssey of the mind fördert die Kreativität und deshalb ist der Wettbewerb wichtig für unsere Schule.“ Auch Frau Reichelt hebt noch einmal hervor, dass das Teamwork in diesem Wettstreit einzigartig ist. „Jeder kümmert sich um den anderen und man hat Spaß an der Sache“.

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