Olympiatalk mit Roland Rauhe

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Wann hat man schon mal die Möglichkeit, einem echten Olympiasieger Frage zu stellen? Am Mittwoch, dem 5 April, hatten interessierte Schüler und Lehrer die Chance, mit dem mehrfachen Olympiasieger Ronald Rauhe im sogenannten Olympiatalk ins Gespräch zu kommen. Hierbei ging es vor allem um seine Erfahrungen bei Olympia, das „olympische Feeling“, Motivation und einem Leben neben dem Sport.

Bei entspannter Atmosphäre hatte der Förderverein zu einer lockeren Gesprächsrunde mit dem Kanuten geladen.

Der Abend begann mit einem kurzen Vortrag von Rauhe. Hier stellte er die verschiedenen Hochs und Tiefs seiner Karriere dar. Er erzählte uns, dass es eigentlich das Schwerste sei, anzufangen. Wenn man erst begonnen hätte, käme die Motivation von ganz alleine. Und natürlich gäbe es auch bei ihm Momente, an denen er eigentlich „keinen Bock“ hat, zum Beispiel, wenn er im Winter bei knapp über 0 Grad auf den See zum Trainieren geht. „Das sind dann auch die Momente, an denen Kanufahren keinen Spaß macht.“

Das olympische Dorf ist anscheinend noch verrückter, als ich es mir vorgestellt hätte. Athleten, die morgens um 5 Uhr im Speisesaal auf dem Tisch tanzen oder Stars, die einem einfach über den Weg laufen. Rauhe meinte dazu nur, dass man das echt selbst miterleben müsse, um es glauben zu können.

Als großes Highlight brachte Rauhe seine gewonnenen Medaillen mit und ich muss sagen, dass sie schwerer sind als gedacht.

Am Ende erklärte er sich auch bereit, die Patenschaft für unsere Schule im Projekt „Schule ohne Rassismus“ zu übernehmen.

Vielen Dank an Ronald Rauhe für die Gesprächsrunde und Ihre Patenschaft! Vielen Dank an den Förderverein für die Organisation der Gesprächsrunde!

Sandra Ketterer

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