Sparkling Science – LMG forscht demnächst international!

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Gute Nachrichten aus dem FB Latein: Das LMG wird internationaler Partner der Klassischen Philologie der UNI Graz (Frau Prof. Dr. Ursula Gärtner) beim Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF) im Rahmen von Sparkling Science, einem wissenschaftlichen Förderprojekt des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Österreichs.

Für zwei Jahre werden sich Lateiner und Lateinerinnen aus der jetzigen 9c mit Frau Klausnitzer an dem Projekt beteiligen und werden dabei von zwei Studentinnen der UNI Potsdam (Frau Laura Schievink und Frau Lisa Weinberg) und Mitarbeitern der Klassischen Philologie an der UNI Potsdam (Frau PD Dr. Nicola Hömke, Frau Dr. Alexandra Forst) betreut. Geforscht wird an antiken Fabeln. Die Ergebnisse tragen die österreichischen Schulen und das LMG zu einer digitalen Textausgabe zu Phaedrus und Avian zusammen.

Wir freuen uns sehr auf dieses spannende Unterfangen!

Hier die Beteiligten:

Und hier ein kurzer Auszug aus der Projektbeschreibung von Frau Prof. Gärtner:

„Wer kennt nicht die ‚sauren Trauben‘? Nicht nur die Fabel vom Fuchs, der die Trauben nicht erreicht und sie dann als sauer und somit unattraktiv bezeichnet, ist wohl bekannt; Fabeln sind überhaupt weit verbreitet. Doch wo stammen sie her? Welche Funktion hatten sie in der Antike? Wie verwenden wir sie heute? Lassen sie sich auf heute übertragen?

Das Projekt führt Schüler/innen der Fächer Latein und Altgriechisch an literatur- und kulturwissenschaftliches Arbeiten heran.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist das Projekt höchst spannend. Die antiken Fabeln…wurden in der wissenschaftlichen Forschung lange stiefmütterlich behandelt. Erst in der neueren Forschung werden die Texte als ausgefeilte Kunst wahrgenommen…

Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage soll die Zusammenarbeit mit den Schulen basieren. Die Jugendlichen können aktuelle literaturwissenschaftliche Forschung nicht nur hautnah miterleben, sondern werden durch die gemeinsame Erstellung einer digitalen Schulausgabe auf einem Webportal (GRaF) unmittelbar miteinbezogen…Da eine Schule aus Brandenburg beteiligt ist, kann ein Vergleich Einblicke in unterschiedliche Bildungssysteme und nicht zuletzt auch gesellschaftliche Strukturen geben.

Besonderen Reiz erhält das Projekt dadurch, dass der historischen Kommunikation in kreativer Form Platz gegeben wird. Die Jugendlichen erhalten Gelegenheit, die neu erschlossenen Texte auf die Übertragbarkeit ihrer Aussagen zu prüfen und diese kreativ umzusetzen. Präsentiert wird dies auf einem Schüler/innenkongress, in dem die Schüler/innen mit dieser wissenschaftlichen Kommunikationsform vertraut gemacht werden sollen.“

Projekt gefördert von bmwfw – Förderreihe Sparkling Science
http://www.sparklingscience.at/

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